Osterreiten 2018

Die Prozession von Wittichenau gegen 10:31 Uhr mit 379 Reitern bei eisigen 2° Celsius und bewölketen Himmel. Es war zwar trocken, aber der Wind kühlte es auf gefühlte -20° Celsius.

Prager Carree – Nebenkosten

Vorsicht Absturzgefahr!

Nach knapp einem Jahr, der Fristen ist man sich also bewusst, kam die erste Nebenkostenabrechnung am 23.12.2017 für das Jahr 2016 mit Fehlern. Es sollen rund 900 Euro nachgezahlt werden. Allein das ist schon stattlich, wenn man dann noch bedenkt, dass es sich um einen Zeitraum von fünf Monaten handelt, wird einem ganz schön unwohl.

Es sind nicht nur die ständigen Steine und wenig Verständnis. Nein, auch die Aussicht auf eine Nachzahlung von wahrscheinlich 2.000 Euro für 2017 sind beängstigend.

Ich habe auch keine Lust, es an dieser Stelle weiter auszuarbeiten, dass habe ich bereits in einem mehrseitigen Schreiben an die Hausverwaltung getan.

An dieser Stelle ist mir nur wichtig, dass andere die Texte als Hinweis sehen, sich sehr sehr gründlich vor einem Einzug zu informieren und sich viele Zusagen besser schriftlich geben lassen sollten.

Prager Carree – Maklerwechsel

Diesen Samstag war ich mal wieder mit aufmerksamen Auge im Prager Carree unterwegs. Wie sollte es anders sein, wurde ich auch wieder fündig. Nach altbekannter Art wurde wieder etwas still und heimlich ohne Aufsehen geändert. Diesmal glücklicherweise nichts, was Mieter betrifft.

Das Prager Carree hat einen neuen Makler. Es ist nicht mehr RICHERT & OERTEL Immobilien GmbH. Jetzt steht auf der Tür zur Musterwohnung REICH Immobilien. An sich ist es nicht sehr erwähnenswert. Wer jedoch vielleicht den einen oder anderen Blogbeitrag oder gar die Zeiten gelesen hat, weiß das es mich beschäftigt.

Variante 1: Das Prager Carree hat sich von R&O getrennt. Dazu sag ich nichts weiter.

Variante 2: R&O hat sich vom Prager Carree getrennt. Wenn der Grund dann auch noch ist, dass sie nicht mehr mit der Informationspolitik und den Verfahrensweisen des Prager Carree’s leben konnten, dann bin ich beeindruckt.

Randnotiz: Wenn man die Internetpräsenz von Reich betrachtet, gibt es nicht, verwundert es ein bisschen. Dazu noch Variante 2 lässt Raum für Spekulationen. Möchte keiner dieses Objekt als Makler?

Leider werde ich das wohl nie erfahren.

Der Weg zur ersten Kamera

Zu allererst: Ich bin erst seit kurzem Hobbyfotograf, mir ist jedoch bewusst das der nachfolgende Vergleich etwas von Äpfel und Birnen hat. Warum schreibe ich das hier: Es war ein Feldversuch. Eventuell hilft dieser dem einen oder anderen. Es ist im Grunde ein Vergleich einer Systemkamera (Sony Alpha 6000) und einer Spiegelreflexkamera (Canon EOS 750D) oder besser der Weg der Erkenntnis, dass mir das andere doch besser gefällt. Was nicht zuletzt an meinem Motivator (22Places – ein Reise/Fotoblog) und einem empfohlenen Objektiv lag.

Ich beschreibe hier mehr den Weg zur Erkenntnis. Wer einen knallharten Vergleich erwartet, wird hier nicht fündig. Es ist ein normaler Blogbeitrag.

Erkenntnis des Beitrags: Am Ende muss man es doch praktisch herausfinden!

Auslöser für die Suche nach einer guten Kamera ist eine geplante Reise. Ich freue mich drauf und habe den Anspruch, das eine oder andere schöne Bild mitzubringen.

Was wollte ich? Eine Kamera, welche schnell auslöst. Also für mich war schon immer entscheidend, welche Zeit ich vom „Anvisieren“ bis zum Foto brauche. Da machte mich die Werbung auf die Sony Alpha 6000 (A6000) aufmerksam. Also bestellte ich.

Die A6000 zweifelsohne gut und ich war eigentlich zufrieden. Also warum weiterschreiben? Mein Interesse für die Fotografie wurde geweckt. Ich bemühte eine große Suchmaschine nach weiteren Informationen. Nach zahlreichen Links fand ich eine interessante Seite. Hier gab es auch einen Fotokurs, den man 14 Tage testen konnte. Ich schaute mal rein. Die lockere Art machte mir dann Lust auf mehr. Ich hatte früher schon mal einen Versuch gestartet, jedoch fehlte der Motivator.

Jetzt komme ich zu dem oben angesprochenen Objektiv, dem Tamron 16-300mm. Dieses gab es nicht für die A6000. Hmm, was nun? In meiner kurzen Zeit im Fotokurs habe ich herausgefunden, dass gerade für mich als Anfänger ein All-In-One eine gute Wahl ist. Das hatte nachtürlich auch mit der einen oder anderen negativen Erfahrung mit dem Onlinehändler der A6000 zu tun. Dafür kann jedoch die Kamera nichts.

Tja jetzt musste zum Testen eine passende Kamera her. Es wurde die 750D. Es ist, wie oben erwähnt, kein ganz fairer Vergleich. An dieser Stelle noch einmal: das soll es auch nicht sein. Die 750D hat natürlich nicht die Fokuszeit wie die A6000. Dennoch war es bei mir fast auf Schlag so, dass die Erkenntnis kam:  die Qualität einer Spiegelreflexkamera und die Möglichkeiten damit, wiegen nicht den Geschwindigkeitsvorteil auf. Ob ich das bereuen werde, ich werde sehen. Auf alle Fälle werde ich öfter darüber schreiben.

Anspruch des Beitrags: Einen Anstoß geben.

Rosenmontagsumzug 2017

Am 28.02.2017 war es in Wittichenau wieder soweit. Zum 311. Mal trafen sich die Narren und zeigen was sie alles können, von größten Wagen bis zum schönsten Kostüm. Es ist bemerkenswert wie viel Liebe in diese Tradition gesteckt wird. Für Details zum Thema Fasching, empfehle ich eine Unterseite des Wittichenauer Karnevalclubs: Chronik (LS: 01.03.2017).

Hier zeige ich mal ein paar Fotos davon. Meiner Meinung fallen die Bilder unter die Panoramafreiheit. Ich respektiere jedoch den Wunsch jedes Einzelnen. Also wenn jemand sich hier wiederfindet und das nicht möchte, so reicht ein kurze Mail an mich.

Prager Carree – Tarnung oder mehr?

Es ist aktuell meine eigene „unendliche Gesichte“, dass Prager Carrée und seine Kuriositäten. Jetzt habe ich mir mal wieder etwas Zeit genommen. Dabei ist mir aufgefallen, dass fast alle (bis auf vielleicht drei oder vier) Wohnungen vermietet sind. Davon geht man zumindest aus, wenn man sich die Klingelschilder betrachtet.

Nun hat es die Hausverwaltung, Makler und auch Bauherrin geschafft, mich kritisch zu solchen Informationen zu stimmen. Angesicht der letzten Pressemitteilungen (hier Sächsische Zeitung von 11.11.2016) verwundert es schon. In nur zwei Monaten hat man ein Vollvermietung erreicht. Das wäre natürlich eine Meisterleistung von Makler und Hausverwaltung.

Jetzt kann man jedoch an den Klingelschilder viele Namen (wohlgemerkt Nachnamen) finden, die mit einem Punkt enden. Da wohnt zum Beispiel eine Familie M. Muster. – man achte auf den Punkt nach dem Nachnamen. Wie soll man das verstehen? Ich bin mir sicher das speziell der Eingang Prager Str. 1 nicht vollvermietet ist und auch die Namen mit Punkt am Ende im Haus nicht zu finden sind. Auch ist es für den Paketzusteller, welcher speziell in der Prager Str. 1 schon mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen hat, schwierig ein Paktet an Herrn Mustermann zu zustellen. Woher soll er wissen ob der Herr Muster. (Punkt am Ende), nicht einfach abgekürzt wurde. Das ist die übliche Aussage in der deutschen Rechtschreibung für einen Punkt am Ende eines Wortes.

Ich betone deutlich, dass es meine persönliche Einschätzung ist. Nur bin ich hier wieder beim Thema Offenheit und Ehrlichkeit. Mir ist es wichtig Mietinteressenten zu sensibilisieren, wenn sie Argumente wie: „Hmm, es ist ja eigentlich nichts mehr frei, aber wir finden eine Lösung .“ hören. Das kann nicht sein, auf ähnliche Argumente („Wir finden eine Lösung“) sind wir nämlich reingefallen. Ich sehe hier in erster Linie eine Täuschung von Mietinteressenten und eine Tarnung, des nicht so gelungenen Vermietungsstandes. Dafür sprechen auch solche Anbebote, wie: „Wir zahlen Ihre Umzugskosten!“ (wie berichtet).

Diskstation als eigenes KKMS

Wofür steht KKMS? Es steht für Kontakt-, Kalender- und Mailsystem. Diese drei Dinge, welche auch im privaten Bereich immer wichtiger werden kann man mit einer Diskstation gut abbilden. Natürlich geht es dann auf dem Handy nicht ganz ohne fremde Hilfe. Soweit ist Synology noch nicht. Dennoch kann man fast alle drei wichtigen Kategorien, komplett zu sich nach Hause unter die eigene Kontrolle holen. Das kann im Prinzip jeder, der sich grundlegend mit der Diskstation auskennt.

Wie so oft: Nachmachen auf eigene Gefahr. Der Tipp mit dem Backup ist auch ganz gut. Ich weiß wie toll es ist, wenn man sich nach einen Versuch daran erinnert, dass noch irgendwo eine Sicherung lag. Es ist ein beruhigendes Gefühl.

Eigenes Mailsystem

Das ist das Einfachste. Hier kann man sich meiner Meinung nach jedoch nicht komplett von externen Anbietern trennen. Warum? Das Wort Ausfallsicherheit ist die Antwort. Zu Hause kann die Internetverbindung oder der Strom ausfallen. Gut es ist heut zutage nicht oft, nur halt öfter als bei einem Provider. Dieser sichert eine gewisse Verfügbarkeit zu. Man kann ja mal seinen Telefon- oder Stromanbieter danach fragen. 😉

Man braucht dafür? Eine Diskstation (unterstützte Modelle, LS: 02.02.2017), welche E-Mail-Server und Mail Station unterstützt. Wenn man kein passendes Model hat, braucht man nicht weitermachen-, lesen. Wenn ja, dann installiert man die beiden Pakete. Alle abhängigen Pakete werden automatisch mitinstalliert. Der Rest ist ziemlich einfach und wird hier von Synology (LS: 02.02.2017) gut beschrieben.

Interessant ist vielleicht noch, dass man unter 3.3 E-Mail-Server einrichten Punkt 3 auch ganz einfach nur den Namen seiner Diskstation nehmen kann. Damit funktioniert das ganze nur im lokalen Netz. Mozilla Thunderbird bringt beim Einrichten der Mailadresse (nutzer@diskstation) zwar eine Warnung, macht aber trotzdem weiter. Man muss sich also nur eine DDNS-Domain zulegen, wenn man von außen zugreifen will. Ich dachte ein Haken reicht. Steht bestimmt auch in der Hilfe, also nachschauen nicht vergessen.

Dafür ist, wie bereits erwähnt, jedoch noch das externe Konto. Dies kann man dann in der Mail Station als POP3 einbinden. Was schön an der ganzen Sachen ist, es geht sehr leicht und zumindest ich musste an keiner Stelle fluchen. Einzige Fehlerquelle bei mir, wenn man IMAP/SSL aktivieren will, muss man auch IMAP aktivieren, sonst funktioniert es nicht.

Eigenes Kontakt- und Kalendersystem

Hier wird es schon etwas umfangreicher. Da man hier auch auf dem Handy aktiv werden muss. Wie auch beim Mailsystem sollte man vorher schauen, ob die erforderlichen Komponenten (WebDAV Server und CardDAV Server) auf der eigenen Diskstation verfügbar sind.

Was braucht noch dafür? Wenn man die Kontakte auch auf dem Handy haben möchte, eine weiteres Programm. Das beste meiner Meinung nach findet man hier von Marten Gajda (LS: 02.02.2017). Es kostet natürlich einen angemessenen Obulus.

Kontakte

Beim CardDAV muss man erst einmal nur Installieren. Das ist ansich der leichte Teil. Schwieriger wird es bei der Synchronisation. Hier ist Synology anscheinend noch nicht so weit. Dank der o.g. App ist das nicht problematisch. Nur der Anmeldepfad ist etwas arg lang, nämlich:

  • Variante 1 (mit IP): 192.xxx.xxx.xxx:PORT/addressbooks/users/BENUTZER-NAME/addressbook
  • Variante 2 (mit Servernamen): NAME-DISKSTATION:PORT/…

Erläuterung:

  • Kursiv Gedrucktes muss individuell angepasst werden.
  • Der Port sollte in den Einstellungen geändert werden, wenn man externen Zugriff zulassen möchte.
  • Der Benutzername ist der Anmeldename auf der Diskstation.
  • Beide hier genannten Varianten erlauben so nur einen internen Zugriff.

Kalender

Ähnlich funktioniert das Ganze beim WebDAV Server, welchen man für die Kalender benötigt. So wie ich es sehe, kann man genügend einrichten. Ein Unterschied: man braucht für jeden Kalender einen extra Speicherort. Jeder Kalender bekommt also ein eigenes Verzeichnis. Sicherheitsaspekt bei mehreren Nutzern: Entweder man nimmt kryptische Verzeichnisnamen oder man passt bei der Rechtevergabe auf. Der Anmeldepfad ist hier ein wenig einfacher:

  • Variante 1 (mit IP): http://192.xxx.xxx.xxx:PORT/KALENDERVERZEICHNIS
  • Variante 2 (mit Servernamen): https://NAME-DISKSTATION:PORT/…

Hinweis: Es muss natürlich der das komplette Kalenderverzeichnis (Hauptverzeichnis/Unterverzeichnis/usw.) angegeben werden. Das ist wichtig, wenn man mehrere Kalender in Unterverzeichnissen organisiert hat.

Die Diskstation hat dann eine permanente RAM-Auslastung von 60 Prozent. Tja und im Normalfall funktioniert das dann auch ganz gut (DSM 6.0 auf einer DS 213). Wie hier beschrieben, natürlich nur zu Hause im eigenen Netzwerk.

Videoüberwachung

Aus aktuellem Anlass befasse ich mich gerade ausführlich mit dem Thema Videoüberwachung. Was ist zulässig und was nicht? Auch hier findet man, wie bei vielen anderen rechtsrelevanten Themen, eine Flut an unterschiedlichen Meinungen. Was an sich kein Problem wäre, aber es gibt auch unterschiedliche Rechtsprechungen. Frei nach dem Spruch: „Drei Richter, vier Urteile!“.

Wie so oft ist das natürlich nicht hilfreich. Zuerst aber das Fettgedruckte:

Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung und ich bin kein Anwalt. Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung, von mir gefundener Informationen, und mein persönliches Fazit daraus.

Das hier ist genauso wenig eine wissenschaftliche Arbeit. Quellen, welche ich zur Informationsgewinnung benutzt habe, sind am Ende aufgeführt. Zitate kennzeichne ich.

Einleitung

Grundsätzlich gibt es ja das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Es regelt in erster Linie das Verhältnis Privatperson und Unternehmen, also Kunde – Geschäft, aber auch Mitarbeiter – Unternehmer. Es deckt weniger den privaten Bereich ab. Hier kommt aber die erste Frage: Was ist privat? Privat ist noch lange nicht alles. So darf zum Beispiel der Grundstückbesitzer nicht alles, wenn es einen Nachbarn stören könnte. Paradebeispiel ist hier das Grillen. Vereinfacht kann man sagen, es ist alles privat, was keinen anderen betriff. Bedauerlicherweise ist das sehr wenig. Dafür sorgen (nach meiner Schätzung aus unterschiedlichen Quelle) um die 1.800 Gesetze in Deutschland. Vermutlich kommen mindestens noch einmal die doppelte Anzahl Verordnungen dazu, ganz zu schweigen von Verwaltungsvorschriften und ähnlichen. Zurück zum Thema…

Videoüberwachung

Videoüberwachung im öffentlichen Bereich ist ziemlich klar geregelt. Durch das BDSG und jetzt auch durch die Europäische Datenschutz-Grundverordnung. Die Überwachung öffentlicher Räume durch Privatpersonen ist fast ausnahmslos verboten. Mit der Frage in welchen Fälle es doch gestattet ist, wenden man sich in erster Linie an den Datenschutzbeauftragten seines Bundeslandes. In Sachsen ist es aktuell Andreas Schurig.

Videoüberwachung im privaten Bereich wird schon schwieriger. Probleme regelt hier das Zivilrecht, aber auch das BDSG. Dafür ist dann auch nicht mehr der Beauftragten für Datenschutz des Landes zuständig. Meinem aktuellen Kenntnisstand nach, zählt auch ein Mietshaus (inkl. seiner Tiefgarage) in den Privatbereich. Anders verhält es sichbei einer Kombination von Miets- und Geschäftshaus. Empfehlswert ist es, sich vorher genau über den Standort kundig zu machen. Das gilt besonders bei schwenkbaren Kameras. Aber auch für festausgerichtete Kameras sollte man genau prüfen, ob es nicht einen Einstellwinkel gibt, welcher auf eine Nachbargrundstück oder öffentlichen Vehrkehrsraum Einblick gewährt. Man sollte es im Zweifelsfall lieber lassen, wenn man sich keine fachkundige Beratung holen möchte. Fackunde erwirbt man nicht auf Google.

Was kann man tun, wenn man eine Kamera sieht? In erster Linie kann man sich entscheiden, ob man weitergeht oder nicht.

Videokameras und Attrappen

Was ist der Unterschied zwischen einer echten Überwachungskamera und einer Attrappe? Es gibt nach BDSG keinen. Das ist meine Einschätzung. Der Passant kann den Unterschied nicht erkennen. Also muss die Attrappe genauso wie eine echte Kamera behandelt werden. In öffentlichen Bereichen sind eine Notwendigkeit zur Überwachung und eine Beschilderung erforderlich.

Auf der anderen Seite macht es einfach keinen Sinn. Wenn offensichtlich ist (z.B. durch Fehlen der Beschilderung), dass es eine Attrappe ist oder sein muss, dann wird diese Attrappe auch niemanden abschrecken. Ich persönlich finde, dass Attrappen viel gefährlicher sind als echte Kameras. Sie vermitteln den Betroffenen das unbehagliche Gefühl der Überwachung und viel wichtiger sie vermitteln beiden Seiten ein falsches Gefühl von Sicherheit. Viel besser zum Schutz geeignet sind klassische Methoden, wie eine stabilere Tür und ein sicheres Schloss. Videoüberwachung darf und kann meiner Meinung nach nur zur Strafverfolgung ein sinnvolles Mittel sein und nur unter strengen Auflagen.

Ein verwandtes Thema ist die Verwendung von so genannten Dash-Cams. Das sind Kameras die Unfälle auszeichnen. Damit sie diese Aufgabe sicher erfüllen können müssen sie permanent aufzeichenen. Das ist überwiegend unzulässig. Überwiegend deswegen, weil es das eine oder andere Urteil gibt, was es in Frage stellt. Meiner Meinung nach, sollte es generell unzulässig sein.

Fazit

Letzendlich entscheid im Streitfall immer ein Gericht. Bei meinen Recherchen bin ich darauf gestoßen, dass diese Entscheidungen leider häufig unterschiedlich für oft sehr ähnliche Sachverhalte ausfallen. Dem der eine Kamera nutzen will, empfehle ich es nur in seinen vier Wänden zu machen und den Besucher gleich zu Beginn darüber zu informieren. Der beste Weg ist, beim zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten Rat zu suchen oder bei einer Rechtschutzversicherung beim Anwalt.

Quellen

  1. Kanzlei Lachmann – Videoüberwachung (LINK, 25.01.2017)
  2. Verkehrslexikon – Verkehrsflächen (LINK, 25.01.2017)

Diskstation mit All-Inkl Netzlaufwerk (VPN) verbinden

Seit einigen Jahren bin ich nun Nutzer einer Diskstation von Synology. Wir haben viele Höhen und Tiefen durch. Da ich mindestens genauso lange auch schon bei All-Inkl bin, wollte ich eine Verbindung zwsichen beiden herstellen. Ich bin sicher nicht von Anfang an bei All-Inkl, doch kenne ich noch Zeiten ohne Installationshilfe und Netzlaufwerk. Zwei Sachen für die ich All-Inkl sehr dankbar bin. Hier noch einmal im Details der Weg zu einer Verbindung zwischen der Diskstation und dem Netzlaufwerk von All-Inkl über VPN. Die Bildschirmausdrucke beziehen sich auf DSM 6.0 und eine FritzBox 7490. Das Erstellen eines Netzlaufwerkes bei All-Inkl beschreibe ich nicht, dass machen die selber ganz gut und es ist einfach. Auch setze ich voraus, dass jeder der das hier nachmachen möchte Herr seiner DS und FB ist. Deswegen ist es auch nur bedingt ausführlich. Nachmachen findet natürlich auf eigenes Risiko statt!

Was braucht man?

  • ein eingerichtes Netzlaufwerk bei All-Inkl
  • ein Router mit der Möglichkeit einen Port weiterzuleiten
  • ein Verzeichnis auf der DIskstation zum Einbinden
  • ein wenig Zeit

Schritt 1: Portweiterleitung auf der FritzBox einrichten

Portfreigabe einrichten

Auf der Benutzeroberfläche der FritzBox (7490) geht man folgenden Weg:

  1. Internet
  2. Freigaben
  3. Portfreigaben (oben)

Im Bild sieht man das fertige Ergebnis. Im Prinzip wählt man nach dem Klick auf „Neue Portfreigabe“, bis auf die Portnummer, alle süber Drop-Downs aus. Der Port, welcher von All-Inkl vorgegeben wird hat die Nummer 1190. Das Protokoll dazu ist UDP. Das wars an dieser Stelle. Ohne diesen ersten Schritt bekommt man am Ende des zweiten definitv eine Fehlermeldung oder die FritzBox lässt alles durch.

Schritt 2: Einrichten der VPN-Verbindung auf der Diskstation

VPN-Verbindung einrichten

In der Systemsteuerung der Diskstation geht man auf

  1. Netzwerk
  2. Netzwerk-Schnittstelle
  3. Erstellen -> VPN-Profil erstellen
  4. OpenVPN (über den Import einer .ovpn-Datei)

Der Weg über die .ovpn-Datei ist etwas einfacher. Im nächsten Fenster braucht man ein paar Sachen. All diese bekommt man von All-Inkl in einer ZIP-Datei (Download: config.zip, Stand: 15.01.2017). Hier muss man im Grunde nur die Datei „LOGIN.kasserver.com.ovpn“ anpassen.

  1. client
  2. dev tun
  3. proto udp
  4. remote LOGIN.kasserver.com 1190
  5. resolv-retry infinite
  6. nobind
  7. ca ca.crt
  8. cert VPNCLIENT.crt
  9. key VPNCLIENT.key
  10. comp-lzo
  11. verb 3

Hier muss man die vierte Zeile ändern. Anstatt LOGIN muss man die Nutzernummer eintragen (normalerweise achtstellig mit s beginnend). Die anderen Dateien aus der o.g. Zip braucht man jetz im nächsten Schritt. In der folgenden Eingabemaske werden folgende Informationen verlangt:

  • Profilname: frei wählbar
  • Benutzername: von der DS
  • Kennwort: vom o.g.
  • .ovpn-Datei importieren: die oben erstellte (geänderte Datei)
  • CA-Zertifikat: ca.crt (Datei aus der ZIP)
  • Client-Zertifikat: VPNCLIENT.crt (Datei aus der ZIP)
  • Client-Schlüssel: VPNCLIENT.key (Datei aus der ZIP)
  • Zertifikatsentzugsliste: brauchte ich nicht

Das wars auch schon. Wenn alles geklappt hat, dann steht unter dem Profilnamen „verbunden“.

Schritt 3: Mit dem Netzlaufwerk verbinden

Remote-Ordner verbinden

Für den letzten Schritt öffnet man die File-Station und geht folgenden Weg:

  1. Extras (oben)
  2. Remote-Ordner bereitstellen
  3. Freigegebener CIFS-Ordner

Im darauffolgenden Fenster braucht folgende Informationen:

  • Ordner: \\LOGIN.vpn0.kasserver.com\LOGIN
  • Kontoname: LOGIN.kasserver.com\LOGIN
  • Kennwort: das vom o.g. Nutzer
  • Anhängen an: Frei wählbarer Ordner auf der DS

LOGIN steht auch hier wieder für die Nutzernummer bei All-Inkl (normalerweise achtstellig mit s beginnend). Wahlweise kann man dann noch festlegen, dass die Verbindung bei jedem Neustart automatisch hergestellt wird.

Das wars! Bei mir hat es gleich beim zweiten Versuch geklappt, nach dem ich den Port freigegeben hatte.